Donnerstag, 4. November 2010

Skizzenbuch statt Morgenseiten

und aus jeder Skizze kann auch mehr werden - rlz





und angefangen hat es nur mit einer Lockerungsübung

Freitag, 8. Oktober 2010

Modell für Kinder

Diese kleine Burg gehört zu einem selbst gestalteten Spiel.


rlz. 2009

in dieser Form hätte es weiter gehen können,
wenn ................  (..................)








zur Zeit mehr hier:
http://renatelutz-schwarzweiss.blogspot.com/




Ritter, Burgen und Schatzsuche begeistern Kreativ-Tage-Kinder
sz -"Bei den nächsten Kreativ-Tagen machen wir wieder mit", war die einhellige Meinung der "Kreativ-Tage"-Teilnehmer nach einer Woche. Es gab Spiel, Spaß und Kreativität rund um das große Thema Ritter und Burgen.
Weiter wurden Wappen und Spielfiguren aus Salzteig hergestellt und farblich gestaltet, wobei es galt, den Salzteig selbst anzurühren und zu kneten: "nichts Fertiges aus der Tüte", betonte Renate Züfle. Es wurden große "Dekorationsschwerter" aus dicker Pappe geschnitten und bemalt sowie nach (eigenen) Schnittvorlagen Burgen ausgeschnitten, zusammengebaut und individuell farblich gestaltet. Ebenso ein passendes Burgenspielbrett, nicht zu vergessen der große Würfel fürs Spiel, denn nach soviel kreativem Werkeln durfte nach Herzenslust gespielt werden.
Ein ganz dickes Lob von Renate Züfle bekam die vierjährige Noemi: "Unsere Jüngste ist sehr fleißig gewesen und wollte immer alles selbst fertig machen". Überhaupt sei es ein sehr tolles Team gewesen, "auch wenn die Kinder zwischen vier und 13 Jahren alt waren", betont Züfle, die es sehr begrüße, wenn "Groß und Klein" nicht abgegrenzt werden, denn "so sind alle motiviert, es entsteht mehr Teamfähigkeit - die Kleinen machen es den Großen nach und die Großen helfen ganz automatisch den Kleinen."
(……………………………)
"Schade, dass die Kreativwoche nun vorbei ist", bedauerten die Kinder, denn gerne hätten einige an der Woche II und III auch teilgenommen.
(……………………….)  
(Erschienen: 11.08.2009 18:25)
Kohler

Dienstag, 5. Oktober 2010

Der Weg ist das Ziel.


Der Weg ist das Ziel,
es ist wichtig einen zu haben,
ihn begehen zu können,
es ist das Leben auch leben können.


rlz.2010



.... auch mit seinen Schwächen,
weil diese können auch Stärken sein,
es ist alles auch immer eine Sache vom Ausgangspunkt und der Auslegung.
Weil seine Schwächen zu zeigen
und zu ihnen zu stehen,
ist schon keine Schwäche mehr,
sondern eine recht menschliche Form von Stärke.



 
die Welt könnte so anders sein
wenn Mensch will
findet sich dieser andere Weg
der Herzen
in dies all eine Familie zu sein
weil Gott ihn lenkt
sein ist die Gemeinsamkeit
in all denen Herzen


noch ist die Hoffnung
auch wenn verloren


rlz.2010









Der Farbkreis -- eine gezeichnete Selbststudie über die Farben

"Die Farbe Grün"
Wenn der Himmel sich mit der Sonne verbindet
und im Gleichgewicht zueinander steht,
wenn der Regen die Erde noch berührt,
erwacht sie in ihrem satten Grün.

rlz.



Von einer Farbe zur andern:
Wenn man Farben miteinander mischt, erhält man neue Farben. Wenn man Gelb und Blau mischt, erhält man Grün. Wenn man Rot und Gelb mischt, bekommt man Orange. Wenn man Blau und Rot mischt, ist das Ergebnis Violett.

Subtraktive Farbmischung:

Blau, Gelb, Rot sind Primärfarben. Blickt man durch Farbfilter mit den 3 Primärfarben, erkennt man Mischfarben und in der Mitte Schwarz.
Gedanken eines Farbkreises

Nach dem gleichen Grund-Prinzip erfolgt auch eine Additive Farbmischung:
Blau, Grün, Rot sind Primärfarben des Lichts. Beleuchtet man eine weiße Wand mit diesen 3 Primärfarben, erhält man auch Mischfarben und in der Mitte Weiß und nicht wie zuvor Schwarz.

rlz..2010

Montag, 4. Oktober 2010

Raum und Zeit - räumlich und zeitlich ...... zu sein, zu denken, zu leben, sich selbst zu sein

.I

.... Bummelzüge haben einen Vorteil,
die Landschaft ist viel mehr zu erfassen;
die Augen sie sehen,
und die Zeit
kann zum Genuß werden.





II.

Hinter mir frostige Nacht,
spürbar im kaltem Glas;
die Wärme kann sich nicht halten
in diesen alten Mauern.





III



Freitag nach einer wirbeligen Woche,
Stürme waren auch dabei;
Schutzschilde gespannt,
um nicht alles nur so reinzulassen.




IV


Stille, doch nur scheinbar!
Das Ticken einer Uhr,
sie zerschneidet deine Zeit
in kleinste Scheibchen
eines aufgeteilten Sein`s.





V


Das Schlagen der Uhr,
die Unruhe einer Stille
die dich in Fremdleben verteilt.
Diese Zeit die dich zerschneidet,
wie ein vertreiben aus deinem Raum.





zü. Rena.Lutz
28.10.2007

Worte

I.


Worte überfluten,
fluten Bilder;
sie kommen,
sie gehen.

Worte vergehen,
auch die Bilder,
auch die Zeit,
der Raum bleibt.





II.


sie schweigen
ruhen in sich
alles gesagt -

sie schweigen
leben in sich
dafür kein Tag -

sie schweigen
nur nicht in sich
nichts ungesagt





III.


wir verlieren nichts
alles verläuft so
so wie bestimmt -

er steht schon fest
dieser Weg
mit seinen Begleitern

sie verlassen dich nicht
die Bestimmten bleiben
für diese eine Reise









21.12.07
rlz

Mittwoch, 29. September 2010

der Redestab - ein indianischer Weg zur (demokratischen) Kommunikation

Die Sprache
Sie ist Medium
der Botschaften und Inhalte -
sie erfüllt Absichten zu konstruieren,
in Natürlichkeit zu berühren
zu formen und zu gestalten,
sie zu halten,
oder nicht einzuhalten,
sie zu überwinden,
zu bezwingen
durch
so scharf wie ein Messer,
doch auch zart
ohne jegliche Gewalt

rlz. 09

Redestab II
Foto: der Redestab, von mir.  rlz. (ich fand nur selten die Möglichkeit Menschen zu finden die dazu bereit waren ihn einmal gemeinsam anzuwenden. Dies scheiterte fast immer an der Bereitschaft des Leiter/s/in, weil sie wohl vor seiner demokratischen Grundförderung selbst Angst hatten, Angst davor die Leitung über eine Gruppe aus ihren Händen zu verlieren)


man hält ihn in der Hand,
redet,
die anderen schweigen und hören zu,
man reicht ihn weiter,
nun schweigt man selber
und hört auch nur zu.

rlz.

Mir kam diese Woche ein Zeitungsbericht in die Hände, mit dem Titel „Fast jedes zweite Schulkind hatte Therapie“, wie zB. über die Sprach-, Ergo- oder Psychotherapie.

Eine Umfrage ergab, dass der Anteil der Kinder, die täglich mehr als zwei Stunden fernsehen, unter Kindern mit Therapieerfahrung größer ist als unter Schülern, die ohne professionelle Hilfestellung groß werden. "Sprechen lernt man nicht vor dem Fernseher. Für die sprachliche - und natürlich auch motorische Entwicklung - ist es wichtig, dass die Kinder sich und ihre Umwelt im richtigen Leben wahrnehmen", meinte ein Psychologe.
Wobei ich mich da auch frage „Sprechen lernt man somit wohl auch nicht so sehr in der Schule“!?, man sitzt überwiegend und hört überwiegend nur zu? fast wie beim fernsehen.


folgendes ist Zit. aus: dem Buch „Veränderungen selbst bewirken“ von Thom Hartmann:

Eines der Rituale amerikanischer Eingeborener nennt sich Redekreis (und der Rede-Stab bewegt sich darin im Uhrzeigersinn).
Die „Regeln“ für den Redekreis“ sind folgende:
1.) Die Person, die das Objekt hat, ist die einzige mit dem Recht zu reden, selbst, wenn ihr Nachdenken darüber, was sie zu sagen hat, sehr lange dauert, und es eine Pause im Gespräch gibt.
2.) Wenn eine andere Person in dem Kreis einen Kommentar zu dem, was gesagt worden ist, abgeben möchte, so ist dieser Kommentar auf Geräusche beschränkt, die durch die Nase gemacht werden können, gewöhnlich nur ein übereinstimmendes Räuspern. Negative Kommentare werden nicht gut geheißen oder komplett verboten. Ansonsten muss jede Person warten, bis sie an der Reihe ist.
3.) Wenn das Objekt zu einem kommt, kann man über alles sprechen, was „man im Herzen hat“. Mit eigenen Worten, obwohl da ein übergeordnetes Thema bestehen kann, um das sich der Redekreis dreht, ist das Gespräch keinesfalls darauf beschränkt. Eine Person ist vollkommen frei darin, darüber zu sprechen, was auch immer in ihrem Herzen ist, ohne Einschränkungen und in dem sicheren und wohligen Wissen, dass niemand es kritisieren oder unterbrechen wird.
4.) Wenn eine Person zu lange spricht, beginnen die anderen diskret zu husten. „Zu lange“ wird gewöhnlich in Bezug auf die Situation definiert. Ein Beitrag kann aber zwischen drei und zehn Minuten lang sein, abhängig von der Größe der Gruppe, dem Thema, und wie lange die Gruppe zusammenbleiben möchte. Wenn man das Objekt hat und bemerkt, dass andere husten, wird es Zeit, es abzugeben. Die Benutzung eines Timers oder eines Gongs wäre vollkommen unpassend für einen Redekreis, weil es eine künstliche Durchsetzung gegen den organischen Prozess des Kreises wäre.
5.) Das Recht zu reden geht herum, bis jeder eine Gelegenheit zum Reden gehabt hat (in einer größeren Gruppe gewöhnlich mit zeitlicher Einschränkung), oder bis jeder, wenn er das Objekt erhalten hat, das Gefühl ausdrückt, dass wirklich alles gesagt worden ist, was zu sagen war. Es ist interessant, dabei zuzuschauen, wie es funktioniert: Der Prozess ist gewöhnlich vollkommen organisch, und jeder lässt es zur gleichen Zeit „ auslaufen“.

Redekreise sind sowohl kathartisch (geistig – seelisch reinigend und befreiend) als auch heilend.
Sie sind eine außerordentliche effektive Art, jeden in den Prozess von Kommunikation und Gruppenleben zu ziehen. Weil man nicht reden kann, wenn man das Objekt nicht hat, werden die Fertigkeiten zuzuhören und zu lernen, sich dann, wenn man dran ist, daran zu erinnern, was man zu sagen hatte, entwickelt und geübt. Hartmann: Ich habe Redekreise gesehen, die mächtige Wirkung auf Gruppen von ADD- Erwachsenen und –Kindern hatten, und auch in unserer Familie halten wir sie oft ab, und wir laden sogar Freunde dazu ein, als wäre es ein Salon-Spiel.